Tefnut war die Schwester und Gemahlin des Schu, sie waren die Kindern des Gott Atum, die er aus sich selbst erschaffen hatte.
Tefnut gehörte wie auch Schu, zu der Neunheit von Heliopolis, zusammen bildeten sie ein Götterpaar.
Tefnut und Schu waren die Eltern von Nut, der Himmelsgöttin und Geb, dem Erdgott.
Dargestellt wurde Göttin Tefnut als Frau mit einem Löwenkopf, oder als Löwe. Auf dem Kopf trug sie die Sonnenscheibe, welche von zwei Schlangen umringt war.
Taweret wird teilweise als eigentständige Gottheit gesehen, teilweise aber auch als die Tierform der Göttin Mut.
In ihrer Eigenschaft als Schutzgöttin schwangerer Frauen, sollen diese ihren Schutz dadurch gesucht haben, dass sie ihre Gewänder über die Statue der Taweret hängten, diese dadurch geschützt würden. Vor allem während dem Alten Reich wurde Taweret als Schutzgöttin verehrt.
Später soll sie auch zur Totenfresserin geworden sein. Sie verschlang diejenigen Toten, welche vor Osiris, beim Totengericht nicht hatten bestehen können. Dadurch hatten die Verstorbenen keine Chance auf ein Weiterleben.
Dargestellt wurde Taweret als Nilpferd, aufrechtstehend und schwanger mit fraulichen Brüsten.
Gott Tatenen hatte sich bei der Entstehung der Erde aus dem Ozean erhoben, galt daher als Gott der Urgewässer und des Urhügels, während der Ramessidenzeit.
Ab der 18. Dynastie galt Tatenen als Urgott, als Schöpfergott.
Über die Jahre ging Tatenen auch immer wieder Verbindungen mit anderen Götter ein. So verschmolz er schon früh mit dem Gott Horus zum Horus-Tatenen. Ab der 19. Dynastie verschmolz er auch mit den Göttern Ptah, Sokar und Osiris zum Ptah-Sokar-Osiris-Tatenen. Vor allem während der Regierungszeit von Ramses II. ist die Verschmelzung von Ptah und Tatenen, zu Ptah-Tatenen belegt.
Dargestellt wurde Tatenen als Mumie mit Federkrone und Widderhörnern. Im Amduat, im altägyptischen Unterweltbuch hingegen wird Gott Tatenen als Feuer speiender Schlangenstab dargestellt.
Nördlich von Luxor, nahe des Städtchens Karnak, liegt die grösste Tempelanlage Ägyptens, der Karnak Tempel.
Die Bilder vom Karnak Tempel können nur einen kleinen Eindruck vermitteln. Aber vielleicht machen sie ja Lust auf mehr, vielleicht auf eine Reise nach Ägypten, eine Städtereise nach Luxor oder eine Nilkreuzfahrt. Einige Fragen zur Nilkreuzfahrt in Ägypten werden hier beantwortet.
Göttin Sopdet verkörperte den Sirius, den Hundsstern.
Als nach einer Periode der Nichtsichtbarkeit, das Wiedererscheinen des Sirius direkt mit der Nilüberschwemmung zusammenfiel, ging man davon aus, dass Sopdet auch für die Überschwemmung und die damit verbundene Fruchtbarkeit zuständig sein müsse.
Dargestellt wurde Sopdet unterschiedlich, meist als Frau. Manchmal mit der Hörnerkrone der Hathor, manchmal auch mit einer Krone aus Schilfbündeln, oder mit Federschmuck.
Sokar ist einer der ältesten Totengötter Ägyptens. Das Sokar-Fest ist bereits in frühdynastischer Zeit belegt. Sokar war Totengott von Memphis. Es wird vermutet, dass die Nekropole Sakkara den Namen diesem Gott verdankt.
Sokar war auch Schutzgott der Metallarbeiter und Erdgott, wodurch er mit Ptah in Verbindung gebracht, und zu Ptah-Sokar wurde.
Mit Osiris verschmolz Ptah-Sokar zu Phat-Sokar-Osiris.
Dargestellt wurde Sokar in Menschengestalt mit Falkenkopf.
Wer sich für Ägypten interessiert, für die Geschichten des alten Ägypten, aber auch für die neuere Geschichte dieses faszierenden Landes am Nil, sollte sich mal die Bücher von Nagib Machfus ansehen.
Nagib Machfus, auch Nagib Mahfuz oder Nagib Mahfouz, dürfte wohl einer der bekanntesten und erfolgreichsten ägyptischen Schriftsteller sein. Nagib Machfus wurde 1911 in Kairo geboren und wuchs, wie man aus vielen seiner späteren Bücher erahnen kann, in einem Kairoer Altstadtviertel auf. Er studierte Philiosophie, arbeitete als Beamter und schrieb nebenbei seine Bücher.
Nagib Machfus schrieb Romane, welche während der Pharaonenzeit spielten. Später schrieb er Bücher welche das Leben in seinem Ägypten zeigten. Als erster arabischsprachiger Schriftsteller wurde Nagib Machfus mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Ägypten freute sich und stellte für Nagib Machfus am westlichen Nilufer in Kairo ein Denkmal auf.