Es war im Jahre 1799, als während Bauarbeiten zufällig der berühmte Stein von Rosette, in der Hafenstadt Rosette entdeckt werden konnte.
Eben dieser Stein von Rosette war dann sozusagen der Schlüssel zur Entzifferung der Hieroglyphen, der Schift aus dem alten Ägypten. Die Hieroglyphen sollen übrigens von Gott Thot, dem Gott der Schreiber, wie auch dem Gott der Weisheit erfunden worden sein.
Der Stein von Rosette, auch Rosettastein oder Stein von Rosetta, hat nun dadurch helfen können die Hieroglyphen zu verstehen, als dass derselbe Text in drei verschiedenen Schriften in diese Stele eingemeisselt worden war.
Jean-Francois Champollion konnte dann anhand dieser drei identischen Texte, sowie der Namenskartuschen von Kleopatra und Ptolemaios, sowie Abbildungen aus einem Tempel in Abu Simbel erkennen, dass Hieroglyphen sowohl für einen ganzen Namen, wie auch für einen einzelnen Buchstaben, oder für Buchstabenkombinationen standen.
Der Stein von Rosette befindet sich heute im Britischen Museum in London.
Der aus dunkelgrauem Granodiorit bestehende Stein ist:
- 114,4 cm hoch
- 72,3 cm breit
- 27,9 cm tief
- und soll ein Gewicht von rund 762 Kilogramm aufweisen
In Champollions Geburtsort Figeac befindet sich auf der Place des Ecritures eine vergrösserte Kopie des Stein von Rosette, welche vom Künstler Joseph Kosuth hergestellt wurde.





















