Nefertari Meritenmut
Nefertari, die Grosse königliche Gemahlin von Pharao Ramses II. ist aktuell vor allem durch die Entdeckung (1904 durch Ernesto Schiaparelli) ihres Grabes im Tal der Königinnen (QV 66) bekannt geworden.
Das Grab der Nefertari, mit den wunderschönen Wandmalereien, wurde restauriert und dürfte momentan eines der schönsten Gräber in Theben West bei Luxor sein. Für eine Besichtigung dieses aussergewöhnlich schönen Grabes muss man aber früh aufstehen, die Besucherzahl pro Tag ist beschränkt, genauso auch die Besuchszeit. Besucher können sich also nicht uneingeschränkt lange im Grab der Nefertari aufhalten. Damit soll verhindert werden, dass diese wunderschöne Grabstätte durch die Besucher Schaden nimmt. Seit 2003 scheint das Grab der Nefertari für Besucher jedoch gänzlich geschlossen zu sein.
Nefertari Meritenmut war die Lieblingsfrau von Ramses II., so liess er für sie nicht nur dieses wunderschöne Grab im Tal der Königinnen bauen, sondern auch den Kleinen Tempel in Abu Simbel, den er seiner Gemahlin Nefertari und der Göttin Hathor gewidmet hatte.
Nefertari Meritenmut war schon mit Ramses II. verheiratet bevor dieser zum Pharao über Ägypten gekrönt wurde. Während dem 24. Regierungsjahr von Ramses II. wird sich letztmals erwähnt, es wird angenommen, dass sie während diesem verstorben ist, vermutlich kurz nach der Einweihung der berühmten Tempel von Abu Simbel.
Nefertari soll Ramses II. neun Kinder (fünf Töchter und vier Söhne) geschenkt haben.























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