Der Eigenname ist einer der fünf Namen aus denen die altägyptische Königstitulatur bestand.
Der Eigenname war auch der Geburtsname des Pharaos und der einzige Name, welcher den Pharao zeitlebens begleitete.
Da man bei der Geburt noch nicht wissen konnte, ob der neugeborene Königssohn, respektive die neugeborene Königstochter, später als Pharao über Ägypten herrschen würde, bekam er/sie erst mal einen ganz normalen Namen.
Es konnte vorkommen, dass ein Pharao nach seinem Krönungsfest seinen Eigennamen änderte. Ein Grund dafür konnte beispielsweise sein, dass sich der Pharao einen bedeutenderen Eigennamen wünschte, oder es war eine Glaubensfrage.
Bekannte Pharaonen, welche ihren Eigennamen geändert hatten waren zum Beispiel:
- Amenophis IV. änderte seinen Eigennamen in Echnaton
- Tutanchaton änderte seinen Eigennamen in Tutanchamun
Ab ungefähr der 4. Dynastie wurde dem Eigennamen nach der Thronbesteigung auch der Titel Sa Ra (Sohn des Re) zugefügt.
Ab dem Neuen Reich wurden Eigennamen auch durch Beiwörter wie geliebt von Amun erweitert.





















