negativ Bekenntnisse
Im Alten Ägypten glaubte man, dass die Verstorbenen vor dem Totengericht, dessen oberster Richter Osiris war, negativ Bekenntnisse ablegen mussten.
Durch die negativ Bekenntnisse musste der Verstorbene aufzählen, welcher Sünden er sich während seiner Zeit auf Erden, nicht schuldig gemacht hatte. Süden wie beispielsweise:
- Diebstahl
- Verrat
- Veruntreuung
- Prahlerei
Diese negativen Bekenntnisse musste er vor den Totenrichtern ablegen.
Denn nur wer ein gutes, ein anständiges Leben geführt hatte, durfte im Jenseits weiterleben. Wer aber ein sündiges Leben geführt hatte, musste einen zweiten, den endgültigen Tod sterben.
Nebst den negativ Bekenntnissen warteten noch weitere Prüfungen im Jenseits auf den Verstorbenen. So wurde sein Herz gegen die Feder der Maat gewogen. War das Herz zu schwer, schwerer als die Feder der Maat, musst der Verstorbene einen zweiten Tod sterben, den endgültigen Tod.





















