Angeblich soll – einem Artikel in einer Schweizer Tageszeitung zufolge – so ungefähr jeder zweite Schweizer Mann denselben Vorfahren wie Pharao Tutanchamun haben.
Ob man da aber wirklich von “verwandt mit Tutanchamun” reden kann?
Und was hätte man davon, wenn man wüsste, dass man wirklich mit Tutanchamun verwandt wäre? Vermutlich nichts.
Aber wers trotzdem wissen will – es wurde natürlich ein Test entwickelt, der genau darüber Auskunft gibt. Günstig ist dieser DNA-Test allerdings nicht – dafür könne man ihn angeblich zu Hause selber machen.
Ich bezweifle allerdings, dass viele Männer wissen möchten ob sie mit einem Mann der schon vor über 3000 Jahren, im Alter von rund 20 Jahren verstorben ist, verwandt sein könnten. Pharao Tutanchamun litt an einer Knochenkrankheit und starb an Malaria. Der gesündeste “Verwandte” wäre er also nicht.
Ausserdem – dass Pharao Tutanchamun bis heute einer der bekanntesten (wenn nicht der bekannteste) Pharao bei uns ist, liegt ja weniger an seinen Leistungen während seiner relativ kurzen Regierungszeit, sondern viel mehr an der Entdeckung seines Grabes durch Howard Carter, im Tal der Könige im Jahre 1922. Ein Grab, welches weder sonderlich gross, noch speziell dekoriert war – welches aber bei seiner Entdeckung noch ungeplündert war.





















