Archive for 'Ägypten allgemein'

Museum in Kairo

Categories: Bilder, Kairo, Museum, Ägypten Reisen, Ägypten allgemein | August 12th, 2010 | by admin | no comments

Heute habe ich gelesen, dass man beim Ägyptischen Museum in Kairo stundenlang anstehen müsse.

Ich habe dies nun wirklich ganz anders erlebt, Warteschlangen vor dem Museum habe ich jedenfalls keine gesehen.

Ich war mehrmals in Kairo und ich war auch mehrmals im ägyptischen Museum, ich habe nie, nicht einmal lange anstehen müssen. Entweder hatte ich jedesmal grosses Glück, oder das mit dem “stundenlang anstehen” ist doch etwas übertrieben.

Natürlich hatte es manchmal ziemlich viele Besucher, gestört gefühlt habe ich mich allerdings nicht.

Ich werde jedenfalls wieder ins Museum gehen, sollte ich wieder einige Tage in Kairo verbringen. Ideal finde ich ja immer einen Zwischenhalt in Kairo, vor dem Weiterflug nach Luxor, einzulegen. Dies ist eigentlich immer möglich, sofern man keinen direkten Charterflug nach Luxor bucht.

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Nebst dem Musem in Kairo gibt es ja noch viel mehr zu sehen … und auch da hab ich noch nie in irgendwelchen mühsamen Warteschlangen gestanden.

Aber wie gesagt, vielleicht hatte ich auch einfach nur riesig grosses Glück.

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ägyptisches Nationalgetränk

Categories: Bilder, Uncategorized, Ägypten allgemein | August 4th, 2010 | by admin | no comments

Es dürfte wohl kaum falsch sein, Karkade als ägyptisches Nationalgetränk zu bezeichnen.

Noch jedesmal wurde ich zu Beginn einer meiner Ägypten Reisen mit einem Glas Karkade Tee als Begrüssungsgetränk, willkommen geheissen.

Karkade, oder auch Krakadeh wird aus getrockneten Hibiskusblüten zubereitet, weswegen er auch als Hibiskustee oder Malventee bezeichnet wird.

Karkade ist rot, dunkelrot um genau zu sein. Karkade wird ziemlich stark gezuckert und sowohl heiss, wie auch kalt getrunken.

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Beim Kauf der getrockneten Hibiskusblüten sollte man darauf achten, dass diese dunkelrot sind, da diese nicht so bitter schmecken. Auch sollte der Tee nicht länger als zehn Minuten gekocht werden, da er sonst ebenfalls ziemlich bitter werden könnte.

Karkade soll übrigens nicht nur als Durstlöscher getrunken werden. Es werden ihm angeblich auch heilende Wirkungen, zum Beispiel bei Magenbeschwerden oder Erkältungskrankheiten, nachgesagt.

Bei mir kommt Karkade allerdings ausschliesslich als Durstlöscher auf den Tisch.

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Feder der Maat

Categories: Ägypten allgemein | Juli 29th, 2010 | by admin | no comments

Die Feder der Maat spielt vor allem beim Totengericht eine wichtige Rolle.

Denn da wurde das Herz des Verstorbenen gegen die Feder der Maat gewogen. War das Herz schwerer als die Feder der Maat, musste der Verstorbene einen zweiten Tod, seinen endgültigen Tod sterben. War das Herz aber gleich schwer, oder leichter als die Feder der Maat, durfte der Verstorbene im Jenseits weiter leben.

Die Göttin Maat symbolisiert Wahrheit und Gerechtigkeit. Durch ihre Feder konnte beim Totengericht eine sündige Seele erkannt werden, denn die Sünde wiegt schwerer als die Wahrheit und Gerechtigkeit.

Maat war Jenseitsgöttin und Totengöttin, wie auch die Herrin des Westens.

Während vor dem Totengericht das Herz der Verstorbenen durch Anubis gegen die Feder der Maat gewogen wurde, wurde das Ergebnis von Gott Thot niedergeschrieben. Es war auch Thot, welcher Gott Osiris, dem höchsten Richter des Totengerichts Bericht erstattete.

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negativ Bekenntnisse

Categories: Ägypten allgemein | Juli 28th, 2010 | by admin | no comments

Im Alten Ägypten glaubte man, dass die Verstorbenen vor dem Totengericht, dessen oberster Richter Osiris war, negativ Bekenntnisse ablegen mussten.

Durch die negativ Bekenntnisse musste der Verstorbene aufzählen, welcher Sünden er sich während seiner Zeit auf Erden, nicht schuldig gemacht hatte. Süden wie beispielsweise:

  • Diebstahl
  • Verrat
  • Veruntreuung
  • Prahlerei

Diese negativen Bekenntnisse musste er vor den Totenrichtern ablegen.

Denn nur wer ein gutes, ein anständiges Leben geführt hatte, durfte im Jenseits weiterleben. Wer aber ein sündiges Leben geführt hatte, musste einen zweiten, den endgültigen Tod sterben.

Nebst den negativ Bekenntnissen warteten noch weitere Prüfungen im Jenseits auf den Verstorbenen. So wurde sein Herz gegen die Feder der Maat gewogen. War das Herz zu schwer, schwerer als die Feder der Maat, musst der Verstorbene einen zweiten Tod sterben, den endgültigen Tod.

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das Amduat

Categories: Ägypten allgemein | Juli 20th, 2010 | by admin | no comments

Das Amduat oder “Das, was in der Duat ist”, war das altägyptische Jenseitsbuch, welches als ältestes Unterweltsbuch überhaupt gilt.

Das Amduat besteht aus zwölf verschiedenen Abschnitten, welche sich auf die zwölf Nachtstunden beziehen.

Das Amduat beschreibt die nächtliche Fahrt von Gott Re, dem Sonnengott, durch die Unterwelt und die Hindernisse, welche Re während seiner nächtlichen Barkenfahrt durch die Unterwelt zu überwinden hat.

Während seiner nächtlichen Fahrt musste Re rund 39.000 Kilometer zurücklegen. Erstaunlich scheint dies, da diese Strecke fast genau dem Erdumfang entspricht. Es stellt sich also die Frage, ob dies reiner Zufall ist, oder ob die alten Ägypter über den tatsächlichen Erdumfang wussten. Wenn ja, stellt sich natürlich die Frage, woher sie ihr Wissen hatten.

Das Amduat besteht aus zwölf Bildern. Diese Bilder des Amduat finden sich in einigen der Königsgräber im Tal der Könige in Theben West bei Luxor.

Teilweise dekorieren nur einzelne Bilder aus dem Amduat das Grab des Pharao, teilweise wurde das Grab aber auch mit einer vollständigen Darstellung des Amduats dekoriert.

Mit einer vollständigen Version des Amduat wurde beispielsweise das Grab von Pharao Amenophis II. mit der Bezeichnung KV 35 dekoriert.

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die Duat

Categories: Ägypten allgemein | Juli 19th, 2010 | by admin | no comments

Im Alten Ägypten wurde das Jenseitsland, das Totenreich als Duat bezeichnet.

Die Duat bestand aus zwei Teilen:

  • dem dunklen unterirdischen Teil der Duat
  • dem hellen himmlischen Teil der Duat, auch Earu genannt

Empfangen wurden die Verstorbenen von der Totengöttin, der Göttin Amentet im unterirdischen Teil der Duat, welcher auf der westlichen Nilseite lag. Hier mussten die Verstorbenen nicht nur einige Gefahren heil überstehen, hier mussten sie auch vor die Richter, vor das Totengericht.

Nur wer die Gefahren heil überstand und vor dem Totengericht bestand, konnte weiterleben, durfte in den hellen Teil des Duat gehen.

Verstorbene welche die Prüfungen nicht bestanden, mussten den zweiten Tod sterben, ihr Herz wurden von der Totenfresserin, der Göttin Ammit gefressen.

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Dualismus im Alten Ägypten

Categories: Ägypten allgemein | Juli 11th, 2010 | by admin | one comments

Eine grosse Bedeutung hatte der Dualismus im Alten Ägypten.

Jedes Ganze bestand aus zwei Teilen. So ergaben erst zwei Dinge, welche zwar zum einen gegensätzlich waren, welche sich aber zum anderen auch ergänzten, ein Ganzes.

Dieses Denken in Zweiheiten, das dualistische Denken, war im Alten Ägypten allumfassend, und umfasste auch die Götterwelt.

So erschafften beispielsweise die Urgötter, welche noch sowohl männlich wie auch weiblich waren, aus sich selbst die Götterpaare, welche sich aus einem männlichen Gott und einer weiblichen Göttin zusammensetzen.

Auch die Welt als ganzes bestand aus zwei Teilen. Der Himmel und die Erde wurden erst zusammen als Weltganzes gesehen.

Ägypten selbst teilte sich in “die beiden Länder”, Oberägypten und Unterägypten, auf.

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Horusname

Categories: Ägypten allgemein | Juli 9th, 2010 | by admin | no comments

Der Horusname war einer der fünf Namen, aus welcher sich die altägyptische Königstitulatur zusammensetzte.

Grosse Bedeutung hatter der Horusname vor allem in Vordynastischer- und Frühdynastischer Zeit.

Durch den Horusnamen sollte die enge Beziehung, welche der Pharao mit Gott Horus verband gezeigt werden.

In späteren Dynastien nahm die Bedeutung des Horusname ab, die Bedeutung des Thronnamens nahm dafür zu.

Manche Pharaonen hatten dann auch mehrere Horusnamen. Ramses II. soll gar Dutzende von verschiedenen Horusnamen gehabt haben.

Geschrieben wurde der Name in einem Serech, einem Rechteck. Im unteren Teil war die Fassade des Königspalast, im oberen Teil das Haus. Der Name wurde in die dazwischen liegende freie Fläche geschrieben. Auf dem Serech sass der Falke, der Horus-Falke.

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Goldname

Categories: Ägypten allgemein | Juli 6th, 2010 | by admin | no comments

Der Goldname war einer der fünf Namen, welche im Alten Ägypten zusammen die Königstitulatur bildeten.

Bekannt war er als:

  • Goldname
  • Goldhorusname

Sicher scheint man sich über die Bedeutung des Goldnamens nicht zu sein. Es wird aber vermutet, dass damit demonstriert werden sollte, dass der Pharao mit der Sonne gleichgesetzt war.

Eingeleitet wurde der Goldname mit  der Goldnamenhieroglyphe, einem Falken auf einem Pektoral (einem Halsschmuck altägyptischer Könige) sitzend.

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Nebtiname

Categories: Ägypten allgemein | Juli 5th, 2010 | by admin | no comments

Der Nebtiname war einer der fünf Namen aus welcher die altägyptische Königstitulatur bestand.

Bekannt war er als:

  • Nebtiname
  • Herrinnenname

Der neue Pharao bekam seinen Nebtinamen zu Beginn seiner Regierungszeit.

Der Glaube an den Dualismus war im Alten Ägypten sehr stark vertreten gewesen. Jedes Ganze bestand aus zwei Teilen. Diesen Glauben übertrug man auch auf die Götterwelt.

Nebti bedeutete nun also die zwei Teile: Nebet (Herrin) und Neb (Herr), welche zusammen “die beiden Herrinnen” ergaben, welche zusammen zu einem Ganzen wurden.

Dargestellt wurden dazu die beiden Göttinnen:

  • Nechbet, als Geier, für Oberägypten
  • Wadjet, als Kobra, für Unterägypten

Sowohl Nechbet, wie auch Wadjet wurden auf einem Korb sitzend dargestellt. Der Korb war das Zeichen für Neb (Herr).

So wurde durch den Nebtinamen zum Ausdruck gebracht, dass der Pharao über beide Länder herrschte, dass die beiden Länder Ober- und Unterägypten, ein Land waren. (zwei Teile = ein Ganzes)

Der Nebtiname sollte aber auch die Enge Beziehung des Pharao zu den beiden Gottheiten demonstrieren. Der Pharao stand unter deren ganz besonderem Schutz.

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